Grundregeln für die gesunde Haut
Nicht zu heiß duschen, denn das raubt der Haut den natürlichen Fettfilm.

Zur täglichen Pflege warmes Wasser, ph-neutrale Seifen und Waschlotions verwenden.

Haut gelegentlich mit Körperlotion massieren, das regt die Durchblutung an.

Vorsicht beim Sonnenbaden, denn bei zuviel Sonne erreichen die UV-Strahlen die tiefen Hautschichten und können das Erbgut dort verändern, was zu Hautkrebs führen kann. Zusätzlich greifen UV-Strahlen das Bindegewebe an, was zu Falten führen kann. Allgemein gilt: Eincremen passend zum Hauttypen, Sonnenaufenthaltsdauer beachten und viel trinken. Mehr Informationen zum Sonnenbaden und zum Sonnenbrand erhalten Sie im Bereich „Tipps und Wissenswertes“ unter Körper.

Werden Sie zum Nichtraucher. Nikotin verengt die Hautgefäße und schränkt die Zufuhr von Nährstoffen aus dem Blut ein. Die Haut leidet und hat einen geringeren Schutz vor UV-Strahlen, Krankheitserregern, Schmutz und Chemikalien. Zudem wird die Haut mit nicht genügend Flüssigkeit versorgt, sodass sie rau, spröde und grobporig wird.

Auch Wasser ist wichtig für unsere Haut. Denn durch genügend Flüssigkeit wird der Stoffwechsel angeregt und die Haut entwässert – dadurch wirkt die Haut straffer und elastischer. Daher am besten über den Tag verteilt mindestens 2 Liter Wasser zu sich nehmen.

Damit sich der Körper ausreichend erholen und erneuern kann braucht er viel Schlaf. Denn gerade nachts läuft unser „Reparatur- und Regenerationsstoffwechsel“ auf Hochtouren.

Die Hauttypen
Man unterscheidet zwischen folgenden Hauttypen:

Normale Haut – Dieser Hauttyp ist sehr selten, es ist die perfekte Haut und hat fast gar keine Makel. Sie ist glatt und geschmeidig, glänzt matt und zeigt kaum Unreinheiten. Dieser Hauttyp lässt sich leicht pflegen und ist dazu im Stande, seinen Feuchtigkeitshaushalt selbst zu regulieren.

Mischhaut – Die T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) ist etwas fettiger, wodurch vermehrt Mitesser auftreten. Die Wangenpartien sind trockener und spannen.

Fettige Haut – Großporige Haut, die sich fettig anfühlt. Die Pickel und Mitesser sind aufgrund einer gestörten Talgproduktion im Gesicht verteilt. Auch kurz nach der Reinigung hat die Haut einen fettigen Glanz. Oftmals sind gerade die Gene für fettige Haut verantwortlich, aber auch hormonelle Ungleichheiten können die Ursache sein.

Fett-trockene Haut – Dieser Hauttyp ist kleinporig und hat wenig Mitesser, dafür aber ein starkes Spannungsgefühl.

Feucht-trockene Haut – Bei diesem Hauttyp treten Mitesser vermehrt in der T-Zone auf und man hat ein leichtes Spannungsgefühl im ganzen Gesicht.

Trockene Haut – Die Haut fühlt sich aufgrund der Hautschuppen oft rau an und sie neigt stark zu Rissen und Entzündungen. Cremes ziehen blitzschnell ein und nach dem Waschen spannt die Haut.

Empfindliche Haut – Bei diesem Hauttyp hat man ein starkes Spannungsgefühl sowie im Gesicht verteilte rote Flecken. Gerade Rötungen und Reizungen treten in Stresssituationen stark auf. Aufgrund ihrer dünnen Hornschicht muss man bei der Pflege von empfindlicher Haut vorsichtig sein.

Unreine bzw. Akne-Haut – Dieser Hauttyp fühlt sich ölig an, man hat ein Spannungsgefühl im ganzen Gesicht sowie viele Mitesser und oft auch eitrige Pusteln.

Reife Haut – Die Haut ist faltig, wirkt grau bzw. pergamentartig und man hat ein Spannungsgefühl über das ganze Gesicht.

Hautpflege durch die richtige Ernährung
Achten Sie auf abwechslungsreiches und ausgewogenes Essen. Täglich sollte etwas Rohes gegessen werden, denn durch die meisten Zubereitungsarten gehen vieler der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe verloren. Am besten regelmäßig fettreichen Fisch (Thunfisch, Lachs, Makrele…), Eier und grünes Blattgemüse essen.

Vitamin A – enthalten in Leber, Butter, Milch, Möhren – verhindert die Faltenbildung und ist wichtig für den Sehprozess, den Wachstum und die Erneuerung der Haut

Vitamin B – enthalten in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Schweinefleisch, Obst und Gemüse - wichtig für die Nerven und die Stoffwechselfunktion sowie für Haut und Nägel

Vitamin C – enthalten in Zitrusfrüchten, Beeren, Paprika – Stärkung des Bindegewebes und der Abwehrkräfte

Proteine – enthalten in fettarmer Milch, Fisch, Sojaprodukten – Bildung von Kollagen

Ungesättigte Fettsäuren – enthalten in Pflanzenölen z.B. Oliven-, Nuss-, Rapsöl) – Aufbau straffer Haut

Silicium – enthalten in Getreideprodukten – wichtig für den Stoffelwechsel und den Knochenbau sowie für eine straffere Haut bei einer Bindegewebsschwäche

Eisen – enthalten in Fleisch, Eigelb, Wurst, Vollkornprodukten, Haferflocken – wichtig für schöne Nägel und glänzendes Haar

Fluor – enthalten in Fisch, Getreide, Walnüssen, schwarzem Tee – ebenfalls wichtig für die Haare und Nägel

Naturkosmetik