Reinigung
Mit gequirltem Eigelb können Haare gereinigt werden. Eigelb in den Haaren verteilen und antrocknen lassen und ausspülen.
Schneiden
Alle 6 bis 8 Wochen sollten die Haare nachgeschnitten werden.
Schuppen
Eine falsche Pflege ist oft die Ursache von Schnuppen. Durch eine erhöhte Talgproduktion, die durch zu häufiges Waschen oder aggressive Shampoos hervorgerufen wird, bilden sich Hefepilze, die sich in den fettigen Haaren einnisten. Diese bewirken u.a. die juckende Kopfhaut. Abhilfe schafft hier eventuell ein Shampoowechsel. Hilfreich sind Shampoos mit waschaktiven Tensiden. Die Haare sollten nur zweimal wöchentlich, mit einem proliferationshemmenden und rückfettenden Shampoo, gewaschen werden. Solche Shampoos enthalten Pyrithion-Zink und Selendisulfid. Wirkt das Shampoo, verstärkt sich die Schuppenbildung am Anfang und schwächt dann ab.
Weitere natürlich Abhilfe bei Schuppen verschafft eventuell Lindenblütentee. Die Haare ganz normal damit waschen. Des Weiteren hilft auch Vitamin E enthaltendes Öl. Vor der Haarwäsche oder dem Zu-Bett-Gehen wird das Öl in die Kopfhaut einmassiert. Durch das Vitamin wird der Schorf bekämpft und das hilft der Kopfhaut auf die „Sprünge“.
Sonnenbad
Nicht nur für die Haut bedeutet ein Sonnenbad viel Beanspruchung, sondern auch für die Haare. Besonders dauergewelltes Haar und Naturlocken trocknen in der Sonne schnell aus. Daher die Haare vor jedem Sonnenaufenthalt mit einem Feuchtigkeitsspray einsprühen.
Spliss
Um Spliss entgegenzuwirken sollte man die Haare nach dem Waschen nicht trockenrubbeln, sondern nur vorsichtig ausdrücken. Bei einem starken Hang zur Splissbildung sollten Fönen, Färben und Dauerwelle vermieden werden. Weiterhin sollte man die Haarspitzen alle vier bis sechs Wochen etwas abschneiden lassen. Auch spezielle Haarkuren können helfen. Bei Spliss hilft auch Olivenöl. Dieses mit den Fingern in die Haarspitzen massieren und in ein vorgewärmtes Handtuch gewickelt ca. 30 Minuten einwirken lassen. Danach die Haare wie gewohnt shampoonieren.
Spülung
Eine Spülung ist grundsätzlich sehr gut, da diese die Haare leicht kämmbar macht und vor Schäden schützt. Sie sollte jedoch nicht so lange im Haar bleiben, da dieses sonst zu weich werden und sich schlecht frisieren lassen.
Stärkere Haare
Um weiche Haare ganz natürlich zu stärken kann man 1 EL Gelatine-Pulver mit in das Shampoo geben.
Stärkung von Kopfhaut und Haarwurzeln
Die Kopfhaut und Haarwurzeln werden gestärkt, wenn man täglich folgendes Gemisch einmassiert: 100 ml Franzbranntwein mit einer großen zerkleinerten Zwiebel ansetzen. Nach 14 Tagen Ruhezeit das Gemisch durchsieben und mit zwei Teilen Wasser verdünnen.
Stumpfe Haare
Eine Spülung aus abgekühltem Pfefferminztee sorgt dafür, dass die Hornschüppchen der Haare wieder mehr anliegen und die Haare somit wieder mehr Glanz bekommen.
Tönen
Damit die Tönung schön gleichmäßig ausfällt empfiehlt es sich vorher ein Peelingshampoo anzuwenden, denn dieses hohl Schmutzreste und Stylingrückstände aus dem Haar.
Trockene Haare
Trockene Haare sind meist spröde, haben ihren natürlichen Glanz verloren und die Spitzen sind stumpf und brüchig. Trockene Haare nicht im nassen Zustand kämmen und auf Glätteisen bzw. Heißwickler verzichten. Gut geeignet sind Stylingprodukte, die auf ölhaltigen Konsistenzen aufbauen. Auf Haar-Festiger mit Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser die Haare noch zusätzlich austrocknet. Eine Sprühkur hingegen hat ebenfalls einen festigenden Effekt und pflegt die Haare sogar noch. Eine gute Kur gegen trockene Haare ist die Behandlung mit Olivenöl. Hierzu einfach etwas Olivenöl in die Haarspitzen massieren und 10 Minuten einwirken lassen. Allgemein sollte bei trockenem Haar mindestens alle 2 Wochen eine Haarmaske angewendet werden.
Überdosis Gel
Sollte man beim Stylen zu viel Gel genommen haben, kann man dieses mit etwas Wasser in eine Sprühflasche gefüllt, wieder geschmeidiger machen. Die Haare lassen sich somit wieder leichter formen.
Verhakte Haare auf Lockenwickler oder Föhnbürste
Um die Haare wieder zu entwirren gibt man eine gute Dosis Kurspülung auf die verhedderten Haare und versucht dann vorsichtig mit dem Griff eines Stielkammes den Knoten zu entwirren.
Volumen
Bei zu wenig Volumen hilft Volumenschaum, dieser verdickt die Haare und es bekommt automatisch mehr Fülle. Weiterhin kann man öfters den Scheitel wechseln. Man kann auch die Kopfhaut mit kreisenden Bewegungen massieren, dadurch bekommt der Ansatz sofort neues Volumen und die Frisur sieht wieder locker aus.
Da lange Haare aufgrund ihres Gewichts die Angewohnheit haben schnell an Volumen zu verlieren hilft es, den Ansatz kopfüber mit Haarspray zu fixieren. Das Spray kurz trocknen lassen und die Haare wieder zurückwerfen.
Auch das Toupieren des Ansatzes verleiht mehr Volumen. Dafür Strähne für Strähne hochhalten und mit einem feinzinkigen Kamm von der Spitze Richtung Ansatz schieben. Die Deckhaare anschließend noch mit einer Bürste glätten und mit einem Spray fixieren.
Waschen
Um alle Rückstände von Staubpartikeln und Stylingprodukten zu lösen, sollte man die Haare vor dem Waschen gründlich ausbürsten. Somit kann man auch mit dem Shampoo etwas sparsamer umgehen. Weiterhin sollte allgemein nicht zu viel Shampoo verwendet werden, dass kann die Haare beschweren. Bei der Haarwäsche am besten die Kopfhaut massieren, das entspannt nicht nur, sondern regt auch den Haarwachstum an. Die Haare nicht im Badewasser auswaschen, denn das macht sie aufgrund der Zusatzstoffe stumpf. Anschließend das Haar gründlich ausspülen, bis es quietscht, denn das verleiht ihm mehr Glanz. Grundsätzlich sollte man Haare immer 3-mal länger ausspülen, als wie sie shampooniert worden sind. Um die geöffnete Schuppenschicht zu schließen die Wäsche mit einem kalten Guss abschließen. Das verleiht auch noch zusätzlichen Glanz.
Weiche Haare
Schöne weiche Haare erhält man durch Ölpackungen. Hierfür immer vor der Kopfwäsche die Kopfhaut mit einem geeigneten Öl (z.B. Mandelöl) befeuchten und mit einem Tuch umbinden. Das Öl ca. 30 Minuten einwirken lassen und mit Kamillentee nachwaschen.